Der KC Schwabsberg erhält das Gütesiegel in Gold für hervorragende Jugendarbeit
Dienstag, 21 März 2017 17:46

Im Vollgasmodus nach Erlangen und retour Empfehlung

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Damir Cekovic gelang beim Schwabsberger 8 : 0 Erfolg in Erlangen mit 637 Kegeln ein beeindruckendes Comeback.   Damir Cekovic gelang beim Schwabsberger 8 : 0 Erfolg in Erlangen mit 637 Kegeln ein beeindruckendes Comeback. efa

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: Schwabsberg mit einem rasanten 8 : 0 in jeder Hinsicht überzeugend

Mit einem hochverdienten 8 :  0 Auswärtserfolg beim FSV Erlangen-Bruck wahrten sich Schwabsbergs Kegler ihre Chance auf Platz drei in der Liga. Die endgültige Entscheidung fällt am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Victoria Bamberg. Einen internationalen Startplatz haben die Kegler von der Ostalb indes bereits sicher in der Tasche. 

Beim Schwabsberger 8 : 0 Auswärtserfolg beim FSV Erlangen-Bruck purzelten die Rekorde. Mit 3762 Kegeln schraubten die Ostwürttemberger die Rekordmarke in der Siemensstadt auf einen neuen Höchstwert. Ohne nennenswerte Ausrutscher, jedoch mit vier überragenden Einzelleistungen durch Jürgen Pointinger, Damir Cekovic, Philipp Vsetecka und Kapitän Reiner Buschow erstickte Schwabsberg den Versuch der Gastgeber, im letzten Heimspiel der Saison doch noch einen Prestigeerfolg zu erringen, bereits im Ansatz. Die Gastgeber machten vor allem im ersten Spieldrittel mächtig Druck, so dass zumindest phasenweise ein nennenswerter Klassenunterschied nicht zu erkennen war. Zum Spieler des Tages avancierte Jürgen Pointinger der mit weltklassereifen 679 Kegeln den bestehenden Bahnrekord knackte und diesen zudem noch einmal kräftig nach oben verbesserte. Weltklasse vor allem sein Räumspiel mit 268 Kegeln.

Die letzten Spieltage in der 1. Kegler-Bundesliga waren von einem Dreikampf um die Podestplätze zwei und drei zwischen Bamberg, Schwabsberg und Staffelstein geprägt. Nach dem 17. und vorletzten Spieltag ist jetzt eine Vorentscheidung gefallen. Bamberg nutzte das desolate Gastspiel des Meisters Zerbst konsequent und geschickt aus und verschaffte sich in diesem Wettstreit durch einen 6 : 2 Heimerfolg zwei wichtige Bonuspunkte. Die Entscheidung um den derzeit noch vakanten dritten Tabellenplatz, den aktuell Schwabsberg inne hat, fällt am kommenden Wochenende auf der Ostalb. Dort trifft Gastgeber Schwabsberg auf die Victoria aus Bamberg. Bei einer Niederlage der Ostalbkegler wäre allerdings Staffelstein der „lachende Last-Minute-Dritte“.

 

Ilfrich vs. Buschow - das Duell des Tages

Irgendwie hat es schon etwas den Anschein, dass der Erlanger Michael Ilfrich (Heimschnitt 580 Kegel) immer dann besonders gut trifft, wenn der Gegner Reiner Buschow heißt. Dem hatte er nämlich bereits im Hinspiel mit einem Kegel Differenz einen wichtigen Punkt abgeknöpft. Ähnlich schien es auch diesmal zu laufen. Ilfrich spielte wie aus einem Guss und lag vor dem entscheidenden Schlusssatz mit 2 : 1 Satzpunkten und 491 : 479 Kegeln in Front. Weltklasse die zweite Bahn des Schwabsbergers, wo er den Erlanger mit 172 : 165 Kegeln auskonterte. Als Ilfrich im vierten Satz Nerven zeigte, war es um ihn geschehen. „A‘ g’mähts Wiesle“ quasi für den Schwabsberger Kapitän, der sich im Schlussspurt völlig abgebrüht, mit einem 61’iger Räumen, die entscheidenden Kegel erspielte und bei Satzgleichstand, mit hervorragenden 635 : 632 Kegeln, den Punkt machte.  

Bis zur Halbzeit verlief das Match zwischen dem Erlanger Michal Buko (601 Kegel) und Philipp Vsetecka (636 Kegel) noch völlig ausgeglichen. Als der Schwabsberger in Hälfte zwei den Turbo einschaltete und mit 343 (217/126/0) Kegeln einen Beweis seiner Extraklasse lieferte, war es allerdings um den Erlanger geschehen. Spielentscheidend war der dritte Satz in dem Buko trotz einer starken 160’ger Bahn deutlich den Kürzeren zog. Überragenden 174 Kegeln ließ Vsetecka noch tolle 169 Kegel folgen und machte so den Sack endgültig zu und die Erlanger Hoffnungen auf einen erneuten Traumstart, wie im Hinspiel in Schwabsberg, zunichte.

Zwischenstand erstes Spieldrittel:

0 : 2 Mannschaftspunkte bei 1233 : 1272 Kegeln für den KC Schwabsberg.

 

Jürgen Pointinger der Spieler des Tages

Mit gewaltigen Würfen sorgte Jürgen Pointinger dafür, dass der Erlanger Michael Seuß (584 Kegel) gar nicht erst zur Entfaltung kam. Absolute Weltklasse seine beiden Startbahnen mit 181 (110/71/0) bzw. 173 (101/72/0) Kegeln. Als Pointinger nach einer kleinen Verschnaufpause im dritten Satz (155 Kegel) noch einmal 170 (99/71/0) Kegel nachlegte, war sein neuer Einzelbahnrekord mit 679 Kegeln perfekt.

Für seine beeindruckende Leistung erntete der lang aufgeschossene Regensburger Applaus auf offener Szene.

Timo Hehl haderte am Ende wohl ein bisschen mit sich selbst, weil ihm, nach durchweg überzeugenden Auftritten in den letzten Wochen, diesmal in den entscheidenden Momenten jeweils der letzte Drücker fehlte. Seine Aufgabe gegen den Erlanger Gökhan Idrisoglou erledigte er mit 3 : 1 Gewinnsätzen und 584 : 569 Kegeln dennoch erfolgsorientiert und absolut professionell.

Zwischenstand zweites Spieldrittel:

0 : 4 Mannschaftspunkte bei 2386 : 2535 Kegeln für den KC Schwabsberg.

 

Damir Cekovic das Comeback des Tages

Nach verhaltenem Start stellte sich Manuell Lallinger (591 Kegel) zunehmend besser auf die Erlanger Bahn ein. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt setzte er sich gegen den Erlanger Thomas Groß, der 539 Kegel erzielte, souverän mit 3 : 1 Gewinnsätzen durch.

Ein gelungenes Comeback feierte Damir Cekovic. Seine Stärken, eine tolle Spielanlage und ein mit 426 (113/107/105/101) Kegeln überragendes Spiel in die Vollen. Nach drei Satzgewinnen in Folge (166 : 165, 170 : 145 und 149 : 147) brachte er seinen Mannschaftspunkt gegen Lokalmatador Heiko Gumbrecht (618 Kegel) vorzeitig in trockene Tücher. Nicht zuletzt dank seiner herausragenden Leistung von 637 Kegeln schraubte Schwabsberg, mit einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung, den Bahnrekord in Erlangen auf überragende 3762 Kegel. 

Endstand:  0 : 8 Gesamtpunkte bei 3543 : 3762 Kegeln für den KC Schwabsberg.

 

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:

„Nach dem verkorksten Spiel gegen Lorsch haben wir jetzt wieder richtig Fahrt aufgenommen. Wenn die Einstellung stimmt passt auch die Leistung. Wenn wir am Samstag gegen Bamberg eine ähnliche Leistung abrufen können, sollte es auch für uns zu einem Happy End reichen.“

 

 

 

Blickpunkt Bundesliga  –  17. Spieltag

 

 

SKC Victoria Bamberg

-

 

SKV Rot Weiß Zerbst 1999

     

6,0

:

2,0

KRC Kipfenberg

-

 

SKC Nibelungen Lorsch

     

6,0

:

2,0

ESV Lok Rudolstadt

-

 

TSV Breitengüßbach

         

3,0

:

5,0

Donauperle Straubing

-

 

SKC Staffelstein

         

1,0

:

7,0

FSV Erlangen-Bruck

-

 

KC Schwabsberg

         

0,0

:

8,0

 

 

1.

 (1.) 

 

 SKV Rot-Weiß Zerbst 1999 

 17 

 15 

 1 

 1 

 106.5 

 31 : 3  

 2.

 (2.) 

 

 SKC Victoria Bamberg 

 17 

 13 

 0 

 4 

 97 

 26 : 8  

 3.

 (3.) 

 

 KC Schwabsberg 

 17 

 11 

 2 

 4 

 90 

 24 : 10  

 4.

 (4.) 

 

 SKC Staffelstein 

 17 

 11 

 1 

 5 

 85 

 23 : 11  

 5.

 (5.) 

 

 KRC Kipfenberg 

 17 

 9 

 0 

 8 

 62.5 

 18 : 16  

 6.

 (6.) 

 

 SKC Nibelungen Lorsch 

 17 

 7 

 1 

 9 

 69 

 15 : 19  

 7.

 (7.) 

 

 Aufwärts Donauperle Straubing 

 17 

 7 

 0 

 10 

 55 

 14 : 20  

 8.

 (8.) 

 

 TSV Breitengüßbach 

 17 

 6 

 1 

 10 

 51 

 13 : 21  

 9.

 (10.) 

 

 ESV Lok Rudolstadt (N) 

 17 

 1 

 1 

 15 

 33 

 3 : 31  

 10.

 (9.) 

 

 FSV Erlangen Bruck (N) 

 17 

 1 

 1 

 15 

 31 

 3 : 31  

 

 

 

FSV Erlangen-Bruck

0

 

:

 

 

8

KC Schwabsberg

Name

Kegel

SP

MaP

MaP

SP

Kegel

Name

Michael Ilfrich

632

2

 

1,0

2

635

Reiner Buschow

Michal Bucko

601

1

 

1,0

3

636

Philipp Vsetecka

Michael Seuß

584

0

 

1,0

4

679

Jürgen Pointinger

Gökhan Idrisoglou

569

1

 

1,0

3

584

Timo Hehl

Alexander Kern/T. Groß

539

1

 

1,0

3

591

Manuel Lallinger

Heiko Gumbrecht

618

1

 

1,0

3

637

Damir Cekovic

 

3543

6,0

 

2,0

18,0

3762

 
Gelesen 1392 mal

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