Der KC Schwabsberg erhält das Gütesiegel in Gold für hervorragende Jugendarbeit

Im Duell beim Verfolger SKC Nibelungen Lorsch mussten Schwabsbergs erfolgsverwöhnte Bundesligakegler diesmal erstmals wieder passen. Gegen die wie entfesselt auftrumpfenden Südhessen gab es beim 6 : 2, trotz eines keineswegs enttäuschenden Auftritts,  für das „Maier-Teams“ (3728 : 3645 Kegel) diesmal nichts zu erben. Mit einer machtvollen Demonstration untermauerten die Hessen ihren Anspruch auf einen der vorderen Plätze eindrucksvoll. Schwabsberg enttäuschte keineswegs, konnte aber dennoch nicht ganz an die beeindruckenden Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.

Mit diesem redlich verdienten Erfolg wahrten die Südhessen dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung ihre wohl allerletzte Chance, um im Kampf um einen der internationalen Startplätze doch noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Überragender Akteur der Begegnung war einmal mehr Schwabsbergs Neuzugang Mathias Dirnberger. Der erzielte mit beeindruckenden 657 Kegeln den herausragenden Tagesbestwert. Obwohl die endgültigen Entscheidungen über die Vergabe der Plätze zwei und drei damit auf die letzten beiden Spieltage vertagt wurde, haben die Lorscher mit ihrem Erfolg gegen die Ostwürttemberger das Rennen um die Meisterschaft zu Gunsten des alten und nunmehr auch neuen Deutschen Meisters SKV Rot Weiß Zerbst 1999 entschieden.

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Nach den närrischen Tagen geht es für Schwabsbergs Kegler am kommenden Wochenende unverändert stramm im Programm weiter. Der Spielplan hält für Reiner Buschow & Co. diesmal eine weitere hochbrisante Auswärtsaufgabe parat. Erneut on Tour muss man sich diesmal dem unmittelbaren Verfolger SKC Nibelungen Lorsch stellen. Nach den Erfahrungen bisheriger Treffen, eine Partie die bereits im Vorfeld eines zumindest sicher verspricht: Langeweile kommt da nicht auf. Für ihre Heimstärke hinreichend bekannt, werden die Nibelungen den Schildwall der Recken von der Ostalb einer ganz besonders harten Prüfung unterziehen. Beide Teams gehen jeweils mit der Empfehlung eines 5 : 3  Auswärtserfolges in die Begegnung. Lorsch punktete in der Oberpfalz beim FEB Amberg während die Gäste von der Ostalb in Oberfranken beim SKC Staffelstein erfolgreich waren. Wollen die Hessen ihre Ambitionen auf einen der drei vorderen Plätze nicht vorzeitig begraben, muss gegen die Ostwürttemberger, die mit drei Punkten Vorsprung derzeit auf Platz zwei liegen, unbedingt ein Sieg her. Bei einem erneuten Auswärtserfolg allerdings hätte das „Maier-Team“ das Verfolgerfeld nicht nur erneut verkleinert sondern beinahe schon den angestrebten Platz im Spitzentrio der Liga so gut wie sicher in der Tasche.

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Wie erwartet, entpuppte sich die Begegnung zwischen dem KC Schwabsberg und dem SKC Nibelungen Lorsch als echtes Spitzenspiel. Bis ins letzte Spieldrittel hinein lieferten sich die Akteure einen gleichermaßen ansprechenden wie auch hochspannenden Schlagabtausch. Wer da punkten wollte, musste dicke Bretter bohren und extreme Standfestigkeit beweisen. Der vehemente Ansturm der Nibelungen verpuffte am Ende aber wirkungslos am Schildwall der Schwaben.  Die erwiesen sich bei diesem Aufeinandertreffen als die eindeutig standfestere Mannschaft.

Schwabsberg überzeugte beim deutlichen insgesamt aber verdienten 7 : 1 Erfolg und erzielte mit  3621 : 3493 Kegeln erneut eine ansprechende Leistung. Dass dabei einige Akteure etwas unter ihren individuellen Möglichkeiten blieben, mag der hohen Anspannung, die mit dieser wichtigen Partie verbunden war, geschuldet sein. Eine Situation, die so auch bei den Lorschern zu beobachten war. Da erfüllte nur Thorsten Gutschalk mit 609 Kegeln die Erwartungen im vollen Umfang. Damir Cekovic erwies sich erneut als der Aktivposten in einer insgesamt gut aufgestellten Schwabsberger Mannschaft. Er erzielte  mit überragenden 651 (419/232) Kegeln die Tagesbestleistung.

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Die Vorzeichen stehen gut, dass es am Samstag, wenn ab 12.30 Uhr, im KC Kegelcenter der KC Schwabsberg auf den SKV Nibelungen Lorsch trifft, ähnlich spektakulären Kegelsport zu sehen gibt wie schon vergangene Woche als der SKC Staffelstein zu Gast auf der Ostalb war. Beide Teams verfügen über einen erstklassigen Kader und streben wie schon in den Vorjahren einen Platz in der vorderen Hälfte der Tabelle an. Die Zahl der Konkurrenten allerdings ist dabei so groß wie nie. Die wohl spannendste Bundesligasaison seit Einführung des „120-Wurf-Systems“ hat richtig Fahrt aufgenommen. Das zeichnet sich bereits jetzt, nachdem fünf Spieltage in der Eliteliga absolviert sind, ab. Das Gedränge auf den Plätzen 1 – 7 ist erheblich. Zerbst hat am vergangenen Wochenende dank Schwabsberger Schützenhilfe den angestammten Platz an der Spitze der Bewegung eingenommen. Der Abstand des Meisters zum Tabellensiebten beträgt aber lediglich zwei Punkte. Im Grunde genommen verfolgt derzeit jeder jeden. Da lautete die Devise: Zuhause die Weste möglichst sauber halten und auswärts am Besten den einen oder anderen Punkt einzuheimschen.

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Freitag, 13 Dezember 2013 10:29

Zum Rückrundenstart erneut voll gefordert

In der Kegler-Bundesliga ist die erste Halbserie gespielt. Am kommenden Wochenende, am 12. Spieltag, starten die elf Erstligisten in die Rückrunde.
Einzige Überraschung der Hinrunde, mit dem SKC Blau Weiß Peiting steht derzeit auf Rang vier eine Mannschaft, die zu Saisonbeginn für diese Platzierung wohl kaum einer auf der Rechnung gehabt hat.
Was allerdings die ersten beiden Ränge anbelangt, so hält sich die Überraschung weitestgehend in Grenzen. Abonnementmeister RW Zerbst zieht an der Tabellenspitze einsam seine Kreise, was bei dem mit Ausnahmekeglern nur so bestückten Kader aber wenig verwunderlich ist. Bamberg als zweiter hat im Verlauf der Vorrunde mehr als einmal gewackelt, konnte sich am Ende aber meist doch noch mit Glück und Geschick erfolgreich aus der Affäre ziehen. Insgesamt ist die Liga, so hat es zumindest den Anschein, enger zusammengerückt. Die Leistungsdichte der Mannschaften insgesamt ist wesentlich ausgeglichener, als in den Vorjahren. Zwischen Platz zwei und Platz elf kann praktisch jeder jeden schlagen.

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Die 1. Kegler-Bundesliga startet am kommenden Samstag in die neue Saison. Neben den etablierten Teams, wollen vor allem die ambitionierten Aufsteiger Donauperle Straubing, der SV Leipzig und der TSV Zwickau dafür sorgen, dass in der kräftig runderneuerten Liga keine Langeweile aufkommt. Wenn am Samstagnachmittag ab 13.00 Uhr die Kugeln wieder rollen suchen elf Teams nicht nur den Deutschen Meister sondern vier zudem auch ihre Chance im kommenden Jahr international mit dabei zu sein. Der KC Schwabsberg, einziges baden-württembergisches Team im Reigen der ganz Großen, hat sich auch für diese Spielzeit, in der vor allem für die Spitzenteams der Terminkalender wieder prall gefüllt ist, einiges vorgenommen. Angesichts des anstehenden Programms käme den Ostwürttembergern am Samstag, vor heimischer Kulisse, in der Begegnung gegen den letztjährigen Tabellendritten SKC Nibelungen Lorsch, ein Auftakt nach Maß sehr gelegen. Die Begegnung gegen die Hessen wurde vorverlegt. Spielbeginn ist bereits um 13.00 Uhr.

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