Der KC Schwabsberg erhält das Gütesiegel in Gold für hervorragende Jugendarbeit

Zum Rundenauftakt hatten die  Schwabsberger Bundesliga Kegler nichts zu erben. Wie entfesselt spielten die „Neu-Staffelsteiner“ Torsten Reiser (647) und Jürgen Zeitler (627) im Startpaar auf und brachten die KC ler gleich zu einen 2:0 Rückstand. Dass aber der  Kegelrückstand auch noch in dieser Höhe ausgefallen wird, darauf war man nicht eingestellt. Am Schluss war es Fabian Seitz der mit der Auswärtsbestleistung von 657 Kegel den Ehrenpunkt holte und den Regelrückstand etwas freundlicher gestaltete.

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Schwabsbergs Kegler toppen beim hochverdienten 5 : 3 Auswärtserfolg beim SKC Staffelstein mit 3521 : 3410 Kegeln die bisherige Saisonbestleistung der Gastgeber und bleiben damit weiter in der Erfolgsspur. In der hart umkämpften Partie entpuppte sich diesmal Ronny Endraß als das Zünglein an der Waage. Nach zwei eher zähen Bahnen zum Auftakt startete der Schwabsberger eine furiose Aufholjagd, machte seinen Punkt und sorgte so für die Vorentscheidung zugunsten der Ostwürttemberger. Im Mitteldrittel der Partie arbeitete er zusammen mit Fabian Seitz, der sich mit hervorragenden 615 Kegeln in glänzender Spiellaune präsentierte, mit einem dicken Plus von 125 Kegeln einen beruhigenden Vorsprung für die Gäste von der Ostalb heraus. Den Schlusspunkt unter den Schwabsberger Erfolg setzte Damir Cekovic nach einem erbitterten Ringen mit dem Staffelsteiner Bernd Schwarz.

Da sowohl Bamberg in Straubing als auch Lorsch in Amberg ebenfalls punkten konnten verringerte sich die Zahl der Verfolger zwar auf nur noch zwei, die sitzen den Ostwürttembergern dafür aber umso hartnäckiger im Nacken.

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Freitag, 06 Februar 2015 10:46

Keine Badekur in Bad Staffelstein

Da fährt man also von der Ostalb nach Bad Staffelstein und hofft, dass man dort nicht Baden geht. Eine wirklich sehr spezielle Ausgangssituation für Schwabsbergs Bundesliga-Kegler, wenn es am Samstagnachmittag im oberfränkischen Bad Staffelstein gegen den SKC um zwei wichtige Punkte geht. Weder die Adam-Riese-Städter noch die Ostwürttemberger können sich in dieser Begegnung eigentlich eine Niederlage leisten. Für den starken Aufsteiger, der insgeheim noch mit Tabellenplatz drei liebäugelt, ist die Begegnung gegen die Ostwürttemberger so etwas wie die sprichwörtlich „letzte Tankstelle vor der Autobahn“. Geht diese Begegnung in die Binsen ist die Saison für das Brütting-Team bereits schon so gut wie gelaufen.

Für Schwabsberg hätte eine Niederlage vordergründig zwar noch keine direkten Auswirkungen aber der derzeit komfortable drei-Punkte-Vorsprung auf den Tabellendritten wäre sehr wahrscheinlich ziemlich zusammengeschmolzen und dann könnte es bei dem noch anstehenden Restprogramm im Kampf um einen der vorderen Plätze noch einmal richtig stressig werden.

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Auf den Punkt genau fit erwiesen sich Schwabsbergs Kegler im Heimspiel gegen den SKC Staffelstein. In der hochklassigen Begegnung gegen eine erstaunlich stark aufspielende Staffelsteiner Mannschaft, waren die Rainauer, die diesmal alle Tugenden einer Spitzenmannschaft bewiesen, das dominierende Team. Mit dem hoch verdienten 6 : 2 Erfolg (3701: 3587 Kegel) leistete Schwabsberg dem Meister aus Zerbst indirekt Schützenhilfe. Denn die stellten dank der Niederlage des bisherigen Tabellenführers mit einem glatten 8 : 0 gegen Peiting die Hackordnung in der Liga wieder her. 

Schwabsberg lieferte den schlagenden Beweis, dass die jüngst erzielten starken Ergebnisse alles andere als eine Eintagsfliege waren. Der Aufwärtstrend der Schwabsberger hält weiter an und das kann die Mannschaft um Kapitän Reiner Buschow auch dringend brauchen. Nach dem SKC Staffelstein gibt bereits am kommenden Wochenende mit dem SKC Nibelungen Lorsch eine weitere Spitzenmannschaft ihre Visitenkarte auf der Ostalb ab. Die Nibelungen stehen punktgleich mit Zerbst an der Tabellenspitze.  Da darf man gespannt sein, ob frei nach Wilhelm Busch, nach dem ersten auch ein zweiter Streich folgt.

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