Der KC Schwabsberg erhält das Gütesiegel in Gold für hervorragende Jugendarbeit

Das war alles andere als Schonkost, was Vizemeister Bamberg und Verfolger Schwabsberg in der Kegelhalle in der Moosstraße ihrem Publikum servierten. Zwei außergewöhnliche Mannschaften, eine außergewöhnliche Bundesligapartie und ein außergewöhnliches Ergebnis. Eine Begegnung die schlichtweg alles bot, was den Kegelsport sehenswert macht. Von der Leistung, mit 3623 Kegeln mit den Hausherren absolut gleichauf entführten die Gäste von der Ostalb, dank vier gewonnener Einzelduelle, mit 5 : 3 glücklich, jedoch keineswegs unverdient beide Punkte aus Oberfranken.

Zwei ganz ganz wichtige Auswärtspunkte für die Ostwürttemberger, die nach diesem Auswärtserfolg wieder im Plansoll liegen und sich hinter Herbstmeister SKV RW Zerbst auf Tabellenplatz zwei vorgeschoben haben. Die Kehrseite der Medaille indes für die Hausherren: Eine ganz bittere Niederlage. Dass die Partie für keine der beiden Mannschaften zu einem Selbstläufer wird stand nach den Erfahrungen der bisherigen Treffen außer Frage. Dass allerdings der Kegelkrimi der vergangenen Saison, Schwabsberg hatte damals mit zwei Kegeln denkbar knapp die Nasenspitze vorn, eine noch spannendere Neuauflage erfährt, war so nicht zwingend zu erwarten. Solche Spiele produziert man nun einmal nicht am Fließband.

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Eigentlich ist für den SKC Victoria Bamberg die Saison gelaufen. Der zweite Tabellenplatz in der Liga ist den Oberfranken nicht mehr zu nehmen. Da könnten sich die „Bambärcher“ eigentlich ganz gelassen im Sessel zurücklehnen und sich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Dass das nicht der Fall sein wird, wissen Schwabsbergs Kegler nur allzu genau, denn die sind am Samstag zu Gast in der alten Bischofs- und Kaiserstadt am Main. Ob die allerdings nach der Begegnung gegen den Altmeister noch Lust haben der wunderschönen Altstadt mit ihren urigen Brauereigasthöfen einen Besuch abzustatten, bleibt abzuwarten.

Der Anreiz dazu ist sicherlich gegeben, zumal man gleich das Wiedersehen mit Fabian Seitz feiern könnte, einem langjährigen Leistungsträger, der zum Saisonbegin von der Ostalb nach Oberfranken gewechselt ist. Im Hinspiel, im Dezember, machte er den Unterschied aus und Bamberg nahm am Ende die Punkte mit an den Main. Für die Ostwürttemberger hätte es da natürlich schon Charme, könnte man diesmal den Spies einfach umdrehen.

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Absolut erstklassigen Kegelsport gab es am vergangenen Samstag in der Bundesligapartie zwischen dem KC Schwabsberg und dem SKC Victoria Bamberg zu sehen. Eine Begegnung mit extrem hohem Unterhaltungswert. Da war Hochspannung vom ersten bis zum letzten Wurf angesagt.
Allein das Ende hinterließ zumindest bei den Gastgebern einen leicht bitteren Nachgeschmack, denn die wurden für ihre engagierte Leistung nicht belohnt.
Bamberg dagegen durfte sich über einen glücklichen 6 : 2 Erfolg (3588 : 3602 Kegel) freuen.
Trotz Niederlage haben die Ostwürttemberger zumindest ein Ziel erreicht. Nach den wenig erfreulichen Ergebnissen der letzten Wochen wollte man gegen den Deutschen Vizemeister mit einer überzeugenden Leistung aufwarten. Ein Vorhaben das voll und ganz umgesetzt werden konnte. Dieses Ergebnis sollte ein solides Fundament sein, auf das Olaf Koberwitz & Co. in den kommenden Wochen wieder aufbauen können.

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Freitag, 08 November 2013 09:45

Fabian Seitz erstmals als Gast auf der Ostalb

Wenn am Samstag ab 14.00 Uhr im KC Kegelcenter in Schwabsberg beim Schlagerspiel gegen den SKC Victoria Bamberg die Kugeln rollen ist das keine ganz gewöhnliche Bundesligabegegnung für Olaf Koberwitz & Co. die Neuauflage des Duells KC Schwabsberg vs. SKC Victoria Bamberg ist für alle Kegelbegeisterte gleichzeitig auch ein Wiedersehen der ganz besonderen Art, vielleicht sogar die Heimkehr des verlorenen Sohnes einmal ganz anders?
Ganz ungern ließ man ihn Ende der vergangenen Saison von der Ostalb gen Bamberg ziehen: Fabian Seitz. Am Samstag kommt er zurück. Diesmal jedoch nicht im roten Trikot des KC Schwaberg sondern in gelb/schwarz von Victoria Bamberg.
Für den KC Schwabsberg kommt dieses Wiedersehen fast ein bisschen zur Unzeit. Die Mannschaft um Kapitän Olaf Koberwitz steckt derzeit in einem Leistungstief. Da könnte man einen Leistungsträger wie Fabian Seitz natürlich dringend gebrauchen. Nur kegelt der diesmal bei den Anderen.

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