Login
                                                                                                                                                                       Der KC Schwabsberg erhält das Gütesiegel in Gold für hervorragende Jugendarbeit
Freitag, 28 April 2017 17:01

Nachwuchskegler von der Ostalb stellen bei den Württembergischen Jugendmeisterschaften mit das größte Kontingent.

Rainau-Schwabsberg. Während Kegelsportler im Hochleistungsbereich mit immer neuen Rekorden glänzen, hat die Sportart insgesamt mit echten Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Beim Erstligisten KC Schwabsberg hat man schon seit geraumer Zeit diese Zeichen erkannt und größte Anstrengungen unternommen, um dem rückläufigen Trend durch eine intensivierte Nachwuchsgewinnung entgegenzuwirken. Ein Ziel, das über Jahre hinweg mit großer  Beharrlichkeit verfolgt wurde. Mit knapp 40 Nachwuchskeglern und –innen zählt die Jugendabteilung des Erstligisten heute zu den größten im Lande. Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte die nicht nur rein zahlenmäßig, sondern auch sportlich erste Früchte zu tragen beginnt. Mit zwei Titeln auf Bezirksebene durch Caroline Hutter bei der U 14 weiblich und Marius Kuhn bei der U 18 männlich sowie zahlreichen weiteren Platzierungen haben sich insgesamt zehn Nachwuchskegler und –innen für die Württembergischen Einzel und Mannschaftsmeisterschaften der Jugend, die an den kommenden beiden Wochenenden auf der Bahnenanlage im Öhringer Sporthotel ausgetragen werden, qualifiziert. Schwabsberg stellt damit das größte Kontingent an Spielern in den Wettbewerben U 14 männlich und weiblich sowie U 18 männlich.

 

 

Freitag, 21 April 2017 14:09

Kegelclub Schwabsberg: Positive Jahresbilanz und keine Überraschungen bei den Neuwahlen. 

Rainau-Schwabsberg. Kaum spektakuläres, dafür aber erstaunlich viel positive Eindrücke erbrachte die Jahreshauptversammlung des Bundesligisten KC Schwabsberg. Vorsitzender Reinhard Prickler und seine engsten Mitstreiter präsentierten den Mitgliedern auch in diesem Jahr einen in allen Belangen mustergültigen Jahresabschluss. In seiner Rückblende streifte Reinhard Prickler die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Reichlich Applaus erntete dabei Cheforganisator Tobias Schmid für sein Engagement. Das traditionelle „Göckelesfest“ im August entpuppte sich erneut als der Veranstaltungsrenner des abgelaufenen Jahres. Das ungeteilte Interesse galt den Ausführungen zu den Vereinsfinanzen. Der langjährige Kassenwart Christoph Sedlatscheck schloss das Geschäftsjahr mit einem soliden Plus. Durchweg erfreuliches gab es über die sportlichen Aktivitäten des Vereins zu berichten. Die Männer beendeten die Bundesligasaison mit einem hervorragenden vierten Tabellenplatz und qualifizierten sich damit erneut für einen europäischen Wettbewerb. International reichte es beim NBC-Pokal in Straubing sogar zu einem Sprung auf’s Treppchen. Als Event der Sonderklasse entpuppte sich der 6 : 2 Champions-League-Heimerfolg gegen die slowakische Weltklassemannschaft von ZP Sport Podbrezova. Erfreulich aus Sicht von Sportwart Florian Buchstab war, dass in der abgelaufenen Spielzeit alle Männerteams das „Klassenziel“ erreicht haben. Frauensportwartin Steffi Mayer berichtete von einem echten Meisterstück. Trotz der Abgänge diverser Stammspielerinnen gelang den KC-Frauen nach einem Jahr Abwesenheit der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Kegler-Bundesliga. Über eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte konnte Jugendsportwart Martin Kuhn berichten. Die Kinder- und Jugendabteilung des Vereins zählt mit mittlerweile 40 Mitgliedern zu den  größten im gesamten Land. Nicht nur bloße Zahlen sondern auch die zahlreichen Erfolge der von ihm betreuten U 14 und U 18-Kegler und –innen standen im Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Wichtige Felder für die Nachwuchsgewinnung sieht Kuhn im U 10 Bereich. Da gelte es in den nächsten Jahren Schwerpunkte zu setzen. Erfreuliches gab es auch über den Bereich „Kooperation Schule und Verein“, der von Max Vogelmann betreut wird sowie über die Kooperation der Vereine, die von der Gemeinde unterstützt wird, zu berichten.

„Eine beeindruckende Gesamtbilanz, hier wurde mit schwäbischem Fleiß und großer Beharrlichkeit solide gewirtschaftet“, so das Fazit von Bürgermeister Christoph Konle. Die Versammlung folgte seinem Antrag und entlastete die Vorstandschaft einstimmig. Konle fand es bemerkenswert, wie der Verein die professionellen Herausforderungen durch ehrenamtliches Engagement bewältigt. „Sportlich“, so Konle, „hat sich der KC Schwabsberg nicht nur in der Bundesliga sondern auch im internationalen Kegelsport einen wohlklingenden Namen gemacht. Durch die hohe mediale Präsenz wurde der Verein zu einem wichtigen Sympathieträger für die Gemeinde Rainau.“

Durchaus rekordverdächtig wurde der anschließende Top „Neuwahlen“ abgewickelt. Vorstandschaft und Ausschussmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Vakante Positionen konnten aus dem Stand besetzt werden. Mit neuer Funktion wurden Eugen Fallenbüchel, verantwortlich für den Bundesligaspielbetrieb, Lukas Prickler (Bahnwart) und Sibylle Pfisterer als Aktivenvertreterin in den Ausschuss gewählt.

 

 

 

Dienstag, 11 April 2017 08:45

Kegeln, Verbandsliga Württemberg Frauen: Schwabsbergs Frauen meistern den direkten Wiederaufstieg


Meistermannschaft_2017


Ein echter Überraschungscoup gelang den Keglerinnen des KC Schwabsberg mit dem Gewinn der Württembergischen Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg in die 2. Kegler-Bundesliga der Frauen. Das eigentlich überraschende dabei war nicht der Umstand, dass die Ostwürttembergerinnen nach ihrem Abstieg in der vergangenen Saison erneut der Aufstieg in die 2. Liga gelang, sondern wie die Mannschaft das gemeistert hat. Unmittelbar nach dem Abstieg in der Spielzeit 2015/16 stand das Frauenteam des Erstligisten KC Schwabsberg im Grunde genommen vor einem Scherbenhaufen. Gleich vier wichtige Leistungsträgerinnen hatten dem Verein den Rücken gekehrt. So hieß es für die KC’lerinnen wohl oder übel das Unternehmen Wiederaufstieg mit einer nicht gerade günstigen Prognose sowie einer sehr dünnen Personaldecke, durchweg aber hoch motivierten Eigengewächsen, anzugehen. Nach einem erfolgversprechenden Auftakt mit vier Siegen in Serie musste man mit einer deftigen 0,5 : 7,5 Heimniederlage gegen Bolheim sowie einer Spielabsage gegen Gerbertshaus, weil gleich mehrere Spielerinnen erkrankt waren, zwei herbe Rückschläge einstecken. Die Begegnung selbst wurde mit 0 : 8 gewertet. Eine missliche Situation an der die junge Mannschaft jedoch nicht zerbrach, sondern aus der sie zusätzlichen Ansporn schöpfte.    

Die Hinrunde beendeten Schwabsbergs Frauen mit einem Spitzenplatz, zwei Punkte hinter der führenden Mannschaft aus Aulendorf. Bereits in der Hinserie hatte sich angedeutete, dass die Verbandliga Württemberg in diesem Jahr sehr ausgeglichen besetzt ist, und dass am Ende vermutlich die Mannschaft mit dem größten Standvermögen ganz vorne zu finden sein wird.  Eine Vermutung, die sich am letzten Spieltag bewahrheiten sollte.

Die Keglerinnen des KC Schwabsberg übernahmen am 12. Spieltag die Tabellenführung in der Liga und gaben diese nicht mehr ab. Mit nur zwei Auswärtsniederlagen in der Rückrunde schafften Schwabsbergs Keglerinnen, was ihnen zu Beginn der Saison kaum jemand zugetraut hatte. Als beste Heim- und beste Auswärtsmannschaft der Liga schnappten sich die Ostwürttembergerinnen   

den Titel des Württembergischen Meisters und sicherten sich damit den direkten Wiederaufstieg in die 2.  Bundesliga Süd/Mitte. Als härteste Konkurrentinnen erwiesen sich dabei die Frauen vom KC Elchingen, die als Aufsteiger eine überragende Saison spielten.

Überragende Spielerin bei Schwabsberg war Line Pfisterer. Mit einem Gesamtschnitt von 546,2 Kegeln war sie nicht nur die beste Spielerin der Meistermannschaft sondern der gesamten Liga überhaupt. Die Freude war geradezu greifbar, als Vorsitzender Reinhard Prickler die Meistermannschaft nach ihrem letzten Saisonspiel in Aulendorf mit einem Stehempfang gebührend im KC Kegelcenter in Schwabsberg begrüßen durfte.  

 

Stimmen zum Spiel – Kapitänin Steffi Mayer:

„Das ist fast schon ein kleines Wunder, das wir da zusammen geschafft haben. Ein Beweis dafür, dass unglaublich vieles geht, wenn eine Mannschaft zusammensteht und an sich glaubt.“

 

 

 

Blickpunkt Verbandsliga Württemberg Frauen   –  18. Spieltag

 

  1.  KC Schwabsberg   24 : 12 80,0 : 64,0 _

  2.  KC Elchingen         20 : 16 77,5 : 66,5

  3.  SKC Sigmaringen 19 : 17 76,0 : 68,0

  4.  ESV Aulendorf      19 : 17 75,0 : 69,0

  6.  SKC Gerbertshaus             17 : 19 74,5 : 69,5

  7.  SV Bolheim                       17 : 19 67,5 : 76,5

  8.  SKV Brackenheim 16 : 20 72,0 : 72,0

  9.  FV Burgberg          16 : 20 63,0 : 81,0 _

10. SV Heilbronn a.L.    13 : 23 63,0 : 81,0 _

Donnerstag, 06 April 2017 18:38

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: Gegen Bamberg funktionierte Schwabsbergs Masterplan diesmal nicht

Am allerletzten Spieltag der Saison hat es Schwabsberg, zuhause bislang ungeschlagen, gegen die Victoria aus Bamberg doch noch erwischt. Die knappe, dafür aber äußerst schmerzhafte 2 : 6 Niederlage (3669 : 3704 Kegel) kostete den Ostwürttembergern neben dem Heimnimbus gleichzeitig auch noch den dritten Tabellenplatz. Als lachender Dritter dürfen sich nun ganz unversehens die Kegler aus Staffelstein auf einem Podestplätzchen sonnen.

Bamberg hatte in der mitreißenden Partie den Vorteil auf seiner Seite, ohne Druck aufspielen zu können. Die Oberfranken hatten mit ihrem Heimerfolg gegen Zerbst bereits am vorletzten Spiel für klare Verhältnisse gesorgt. Ein bisschen hat den Gästen, ohne deren tolle Leistung schmälern zu wollen, auch der Umstand in die Hände gespielt, dass die Ostwürttemberger in dieser Partie den Kopf nicht frei bekommen haben. Ohne ersichtliche Dringlichkeit, vor allem aber ohne jegliches Gespür für Schwabsberger Belange hatte der Meister aus Zerbst ausgerechnet in der heiklen Endphase der Liga einen Spielertransfer angebandelt und kurzfristig, in der Woche vor dem letzten und entscheidenden Spieltag, vollzogen. Ein beispielloses Vorgehen, das im Schwabsberger Team für reichlich Spannungen gesorgt hatte.

Mit 3704 Kegeln, ihrer bislang besten Leistung überhaupt, erkämpften sich die Oberfranken, die in den letzten Jahren auf der Ostalb regelmäßig das Nachsehen hatten, einen durchaus verdienten Auswärtserfolg. Wesentlichen Anteil an der überragenden Leistung der Gäste hatte Miroslav Jelinek, der mit 644 Kegeln nicht nur den Tagesbestwert in der Partie, sondern für Bamberg auch den vorentscheidenden Punkt machte.

 

Hochspannung zum Auftakt

Beeindruckenden Kegelsport boten Reiner Buschow (638 Kegel) und der Bamberger Miroslav Jelinek (644 Kegel). Schwabsbergs Kapitän lag zur Halbzeit bereits mit 2 : 0 in Front und das Spiel schien eigentlich gelaufen, als der Bamberger in Weltklassemanier aufspielend, mit 344 Kegeln das Blatt noch wendete.

Nahezu identisch gestaltete sich das Match zwischen Philipp Vsetecka und Nicolae Lupu. In Rückstand liegend machte der Schwabsberger im zweiten Spielabschnitt das Spiel und knöpfte dem rumänischen Weltklassemann am Ende, dank seines mit

619 : 600 besseren Gesamtergebnisses, ebenfalls noch den Punkt ab. Philipp Vsetecka beendete die Bundesligasaison ohne Niederlage und avancierte mit 15,5 gewonnenen Matchpunkten zum Topscorer der Liga. Eine wirklich beeindruckende Leistung des Österreichers in seiner ersten Bundesligasaison.

Zwischenstand erstes Spieldrittel:

1 : 1 Mannschaftspunkte bei 1257 : 1244 Kegeln für den KC Schwabsberg.

 

Bamberg entblößt die Kehle – Schwabsberg fehlt der Biss

Im Mitteldrittel fehlte Schwabsberg der notwendige Biss, um gegen die Bamberger Christian Jelitte und Dominik Kunze, die 614 und 611 Kegeln ihre Aufgabe gegen Manuel Lallinger und Timo Hehl fehlerfrei lösten, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen.

Manuell Lallinger der seinen gewohnten Spielfluss vermissen ließ verschenkte im Schlusssatz zudem wertvolle Kegel. Mit 0 : 4 Gewinnsätzen und 574 : 614 Kegeln hatte er das Nachsehen gegen Bambergs Christian Jelitte.

Dominik Kunze (611 Kegel) startete furios mit einer 166’iger und einer 171’iger Bahn gegen Schwabsbergs Timo Hehl (605 Kegel). Als der Bamberger im zweiten Abschnitt deutlich abfiel, konnte der Schwabsberger zwar Boden gut machen, zu einem Happy End reichte das aber nicht mehr.

Zwischenstand zweites Spieldrittel:

1 : 3 Mannschaftspunkte bei 2436 : 2469 Kegeln für den SKC Victoria Bamberg

 

Erst die Schlussbahn bringt die Entscheidung

Eine ausgezeichnete Partie lieferte im Schlussdrittel Ronald Endraß (622 Kegel) gegen den Bamberger Florian Fritzmann ab. Engagiert ging der Schwabsberger seine Aufgabe gegen Deutschlands Nr. 1 in Sachen Kegelsport an. Der Bamberger überzeugte erwartungsgemäß auch auf der Ostalb und lieferte mit hervorragenden 640 Kegeln eine sehr ansprechende Kostprobe seines Könnens. Deutlich aufsteigende Form bewies Damir Cekovic mit ausgezeichneten 610 Kegeln. Nach

0 : 2 Sätzen wurde sein Gegenspieler, Bambergs Julian Hess, durch den Ex-Güssbacher Christian Wilke (595 Kegel) ersetzt. Als Cekovic auf der Schlussbahn etwas den Faden verlor, machte der Bamberger mit einer 163’iger Bahn den Sack zugunsten des Altmeisters endgültig zu.

Endstand:  2 : 6 Gesamtpunkte bei 3669 : 3704 Kegeln für den SKC Victoria Bamberg.

 

Stimmen zum Spiel – Trainer Eugen Fallenbüchel:

„Was sich Zerbst mit diesem Spielertransfer geleistet hat zeigt eine beispiellose Ignoranz für die Belange anderer Vereine. Den Wechsel hätte man jederzeit, ohne jeglichen Beigeschmack, nach dem letzten Spieltag vollziehen können. Das muss einem schon zu denken geben. Die heutige Begegnung indes haben wir selbst verloren, weil wir im Mitteldrittel  einfach zu viele Kegel haben liegen lassen.“

 

 

Blickpunkt Bundesliga  –  18. Spieltag

 

 

KC Schwabsberg

-

 

SKC Victoria Bamberg

 

 

 

 

2,0

:

6,0

SKV RW Zerbst 1999

-

 

KRC Kipfenberg

 

 

 

 

 

7,0

:

1,0

SKC Nibelungen Lorsch

-

 

ESV Lok Rudolstadt

 

 

 

 

 

3,0

:

5,0

TSV Breitengüßbach

-

 

Aufw. Donauperle Straubing

 

4,0

:

4,0

SKC Staffelstein

-

 

FSV Erlangen-Bruck

 

 

 

 

 

8,0

:

0,0

 

 

1.

 

 SKV Rot-Weiß Zerbst 1999 

 18 

 16 

 1 

 1 

 113.5 

 33 : 3  

 2.

 

 SKC Victoria Bamberg 

 18 

 14 

 0 

 4 

 103 

 28 : 8  

 3.

 

 SKC Staffelstein 

 18 

 12 

 1 

 5 

 93 

 25 : 11  

 4.

 

 KC Schwabsberg 

 18 

 11 

 2 

 5 

 92 

 24 : 12  

 5.

 

 KRC Kipfenberg 

 18 

 9 

 0 

 9 

 63.5 

 18 : 18  

 6.

 

 SKC Nibelungen Lorsch 

 18 

 7 

 1 

 10 

 72 

 15 : 21  

 7.

 

 Aufwärts Donauperle Straubing 

 18 

 7 

 1 

 10 

 59 

 15 : 21  

 8.

 

 TSV Breitengüßbach 

 18 

 6 

 2 

 10 

 55 

 14 : 22  

 9.

 

 ESV Lok Rudolstadt (N) 

 18 

 2 

 1 

 15 

 38 

 5 : 31  

 10.

 

 FSV Erlangen Bruck (N) 

 18 

 1 

 1 

 16 

 31 

 3 : 33  

 

 

KC Schwabsberg

2

 

:

 

6

SKC Victoria Bamberg

Name

Kegel

SaP

MaP

MaP

SaP

Kegel

Name

Reiner Buschow

638

2

 

1,0

2

644

Miroslav Jelinek

Philipp Vsetecka

619

2

1,0

 

2

600

Nicolae Lupu

Manuel Lallinger

574

0

 

1,0

4

614

Christian Jelitte

Timo Hehl

605

2

 

1,0

2

611

Dominik Kunze

Ronald Endras

623

1

 

1,0

3

640

Florian Fritzmann

Damir Cekovic

610

3

1,0

 

1

595

Julian Hess/C. Wilke

Gesamt:

3669

10,0

 

2,0

14,0

3704

Gesamt:

Donnerstag, 23 März 2017 09:50

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: KC Schwabsberg vs. Victoria Bamberg ein echter Kegelklassiker

Ein Bundesligaduell, das sich in den letzten Jahren zu einem echten Klassiker entwickelt hat: KC Schwabsberg vs. SKC Victoria Bamberg. „Altmeister“ Bamberg reist mit der Empfehlung eines 6 : 2 Erfolges über Abonnementmeister Zerbst auf die Ostalb an. Schwabsberg dagegen agierte am vergangen Wochenende ganz im Stile einer Spitzenmannschaft und entführte mit einem formidablen Auftritt aus Erlangen zwei ganz wichtige Meisterschaftspunkte.

 

KC Schwabsberg vs. SKC Victoria Bamberg, ein Kegel-Klassiker schlechthin, jedoch nicht der „Classico“, den gab‘s bereits vergangenes Wochenende, als Deutschlands Top-Teams in Sachen Kegelsport im Bamberg die Klingen kreuzten. Bei der 6 : 2 Niederlage in Oberfranken machte allerdings der bis dato ungeschlagene neue Deutsche Meister aus Sachsen-Anhalt nicht gerade die beste Figur. Eine Woche zuvor wurden die Sachsen-Anhaltiner bereits auf der Ostalb empfindlich gerupft. Nur mit größter Anstrengung und quasi in allerletzter Sekunde konnte schon da die allererste Saisonniederlage gerade noch einmal so abgewendet werden. Am letzten Spieltag der Kegler-Bundesliga treffen am Samstag ab 14.00 Uhr, in Schwabsberg die beiden einzigen Mannschaften aufeinander, denen es in dieser Saison gelungen ist, den Meister gehörig zu schröpfen. Mit von der Partie ist Deutschlands bester Kegler, der Bamberger Florian Fritzmann. Mit einem Gesamtschnitt von 647 Kegeln hat er in dieser Saison Fabian Seitz, der in der Sommerpause von Schwabsberg nach Zerbst gewechselt ist, abgelöst.

In Bamberg wurde in den letzten Jahren wirklich bemerkenswertes geleistet. Die Mannschaft um den rumänischen Weltklassemann Nicolae Lupu wurde grundlegend umgebaut. In diesem Zug hat man das Team nicht nur deutlich verjüngt, es gelang auch dieses, leistungsmäßig auf einem absoluten Topniveau zu halten. Schwabsberg wie auch Bamberg haben die Abgänge ihrer jeweiligen Nr. 1 nach Zerbst erstaunlich gut kompensiert. Trotz des Aderlasses zum Ende der vergangenen Saison verloren beide Mannschaften nichts an ihrer Dominanz und reihten sich auch in der neuen Spielzeit, zusammen mit dem SKC Staffelstein, unter die Top vier der Liga ein. Auch internationalem Parkett spielten beide Teams eine überzeugende Rolle.

Im Ligaendspurt müssen sich die Schwaben allerdings noch etwas sputen. Im Gegensatz zu Gastgeber KC Schwabsberg haben die Oberfranken nämlich ihre Schäfchen bereits im Trockenen. Für die Ostwürttemberger bedeutet das, dass sie das samstägliche Duell gewinnen oder zumindest mit einem Unentschieden beenden müssen, um den dritten Tabellenplatz, den sie aktuell inne haben, am Ende auch zu halten. Die Gäste aus Bamberg sind, wenn überhaupt, eigentlich nur noch theoretisch von ihrem zweiten Platz zu verdrängen. Schwabsberg wird in der Partie alles daran setzten auch im letzten Spiel der Saison zuhause ungeschlagen zu bleiben. Allein das dürfte für Reiner Buschow & Co bereits Motivation genug sein. Dabei dürfen die Kegler von der Ostalb nicht vergessen, dass auf Rang vier der Tabelle, der SKC Staffelstein nur auf einen Ausrutscher lauert. Bei einer Niederlage der Ostalbkegler droht Unbill, denn dann könnten sich die Staffelsteiner, die ihr Heimspiel gegen Erlangen-Bruck glatt gewinnen sollten, noch in letzter Sekunde als „lachender Last-Minute-Dritter“ an Schwabsberg vorbeischieben. Soweit wollen es Buschow & Co. allerdings nicht kommen lassen.

 

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:

„Wichtig ist, dass wir auch das letzte Spiel der Saison zuhause ungeschlagen überstehen. Dann ist uns der dritte Platz nicht mehr zu nehmen. Wir haben in den letzten Wochen gut Fahrt gemacht und gehen daher auch mit dem notwendigen Selbstvertrauen in die richtungweisende Partie gegen Bamberg.“

 

Das Mannschaftsaufgebot

Reiner Buschow, Damir Cekovic, Mathias Dirnberger, Ronny Endraß, Timo Hehl, Manuel Lallinger, Jürgen Pointinger, Philipp Vsetecka.

 

 

 

Blickpunkt Bundesliga – 18. Spieltag

 

18. Spieltag, Samstag 25.03.2017

 

14.00     KC Schwabsberg                              vs.          SKC Victoria Bamberg

12.00     SKC Nibelungen Lorsch                               vs.          ESV Lok Rudolstadt

13.00     SKV RW Zerbst 1999                      vs.          KRC Kipfenberg              

                TSV Breitengüßbach                     vs.          AD Straubing

SKC Staffelstein                              vs.          FSV Erlangen-Bruck

                                                                                                                                   

                           

 

  Tabelle 1. Kegler-Bundesliga Männer (Stand: 18.03.2017)

 

 (1.) 

 

 SKV Rot-Weiß Zerbst 1999 

 17 

 15 

 1 

 1 

 106.5 

 31 : 3  

 (2.) 

 

 SKC Victoria Bamberg 

 17 

 13 

 0 

 4 

 97 

 26 : 8  

 (3.) 

 

 KC Schwabsberg 

 17 

 11 

 2 

 4 

 90 

 24 : 10  

 (4.) 

 

 SKC Staffelstein 

 17 

 11 

 1 

 5 

 85 

 23 : 11  

 (5.) 

 

 KRC Kipfenberg 

 17 

 9 

 0 

 8 

 62.5 

 18 : 16  

 (6.) 

 

 SKC Nibelungen Lorsch 

 17 

 7 

 1 

 9 

 69 

 15 : 19  

 (7.) 

 

 Aufwärts Donauperle Straubing 

 17 

 7 

 0 

 10 

 55 

 14 : 20  

 (8.) 

 

 TSV Breitengüßbach 

 17 

 6 

 1 

 10 

 51 

 13 : 21  

 (9.) 

 

 ESV Lok Rudolstadt (N) 

 17 

 1 

 1 

 15 

 33 

 3 : 31  

 (10.) 

 

 FSV Erlangen Bruck (N) 

 17 

 1 

 1 

 15 

 31 

 3 : 31