Schwabsberg im Pokalfinale ohne Chance

DANKEDie Sensation blieb aus. Im Finale um den DKBC-Pokal stellte Pokalverteidiger SKC Victoria Bamberg mit einer überragenden Mannschaftsleistung die alte Hackordnung wieder her. Für Finalgegner KC Schwabsberg, der mit 3604 Kegeln eine wirklich ansprechende Leistung ablieferte und daher keineswegs enttäuschte, gab es gegen die im Stile einer absoluten Weltklassemannschaft auftrumpfenden Oberfranken nichts zu erben. 3851 Kegel und 8 : 0 Punkte  waren am Ende die beeindruckende Bilanz des Champions-League Finalisten. Trotz dieser deutlich anmutenden Niederlage kann das Maier-Team mit dem Erreichten dennoch mehr als zufrieden sein. Mit dem dritten Platz in der Meisterschaft und der Qualifikation für das Deutsche Pokalfinale hat die junge Schwabsberger Mannschaft bereits in dieser Spielsaison zwei wirklich außergewöhnliche Platzierungen erreicht.

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„Pokalfinale“ – Schwabsbergs Traum geht weiter

Finale - wir kommenDas DKBC-Pokal Finalrundenturnier in Bad Langensalza brachte nicht die erwartete Entscheidung. Der SKC Victoria Bamberg und der KC Schwabsberg qualifizierten sich mit Siegen gegen den SKV Rot-Weiß Zerbst bzw. den SKC Nibelungen Lorsch zwar fürs Finale, wegen technischer Probleme konnte dieses dann aber nicht ausgespielt werden. Durch den DKBC wurden deshalb die Finalpartien zwischen Titelverteidiger SKC Victoria Bamberg und dem KC Schwabsberg bei den Männern sowie bei den Frauen zwischen den Titelverteidigerinnen vom SKC Victoria Bamberg und dem ESV Pirmasens kurzerhand verlegt. Beide Finalbegegnungen werden am auf kommenden Sonntag, 22.04.2012 zeitgleich, ab 14.00 Uhr, im Sportpark in Öhringen ausgetragen.

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Pokal-Alarm - Schwabsberg im Pokalfieber

Auf zum Pokal FinaleWenn am kommenden Wochenende, 14./15. April, im thüringischen Bad Langensalza im Finalrundenturnier des DKBC-Pokals der Männer und Frauen Deutschlands beste Kegelteams aufeinandertreffen, ist der KC Schwabsberg erneut mit von der Partie. Man darf durchaus gespannt sein wie sich der Vertreter Baden-Württembergs im exklusiven und mit dem Deutschen Meister SKV Rot-Weiß Zerbst (Sachsen-Anhalt), Vizemeister SKC Victoria Bamberg (Bayern) und dem Dritten der 200’er Liga, SKC Nibelungen Lorsch (Hessen), absolut hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld schlagen wird. Nach dem hervorragenden dritten Platz in der Meisterschaft ist den Ostwürttembergern mit dem Einzug ins Final-Four ein weiterer genialer Schwabenstreich gelungen. Völlig unabhängig vom Ausgang des Turniers hat der KC Schwabsberg schon jetzt die erfolgreichste Spielsaison aller Zeiten absolviert.

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Wende in allerletzter Sekunde – Schwabsberg im "Final Four"

AxelIm Viertelfinale des DKBC-Pokals siegte der KC Schwabsberg nach einer dramatischen Aufholjagd noch überaus glücklich mit 5 : 3 und 3502 : 3498 Kegeln gegen den ESV Ravensburg. Mit diesem hart erstrittenen Last-Minute-Sieg haben  Schwabsbergs Kegler das erste wichtige Saisonziel, den Einzug ins DKBC- Pokalendrundenturnier, erreicht.

Auch die dritte Neuauflage des Württembergderbys in diesem Jahr hielt was es versprach. Dramaturgische Höhepunkte des Pokalkrimis waren ein starker Beginn, nach dem für die Hausherren bereits alles gelaufen schien, ein aussichtloser Rückstand, die nahezu unvermeidliche Niederlage vor Augen, nach einem Riesenspiel des Ravensburger Mittelpaares. Am Ende dann doch noch das nicht mehr erwartete Happy End für die Rainauer.  Wie schon in der Vorwoche gegen den Deutschen Meister Zerbst, erlebten die  Zuschauer mitreißenden Kegelsport, durchlitten mit ihren Mannschaften aber auch alle Höhen und Tiefen.

Trefflicher als es Schwabsbergs Teamchef Rudolf Maier in seiner Analyse ausdrückte, war der Spielverlauf wohl kaum zu umschreiben: „Ein echter Pokalklassiker der zwar nicht ganz die erhoffte spielerische Klasse, dafür  aber eine ganz eigene Dramaturgie und natürlich für uns einen sehr glücklichen Ausgang hatte. Ravensburg hatte gegen uns nichts zu verlieren“, so Maier. „Die konnten heute eigentlich nur gewinnen und beinahe hätten sie uns erneut eine lange Nase gedreht. Wie das Mittelpaar der ESV‘ler, zu einem Zeitpunkt, wo uns eigentlich jeder schon eindeutig auf der Siegerstraße wähnte, das Spiel nochmals gedreht hat, das war schon beeindruckend. Ich bin natürlich heilfroh, dass wir dieses Spiel am Ende dann doch noch nach Hause bringen konnten. Ravensburg wurde heute für seine tolle Leistung nicht belohnt“.

Ein richtiges Hammerspiel sollte es werden, sein 300. Spiel auf nationaler Ebene, das der leitende Schiedsrichter Heinz Pohl, Essingen, am Samstagnachmittag pünktlich freigab. Ein würdiger Rahmen für dieses ungewöhnliche Jubiläum. Die Rutenstädter suchten von Beginn an mit ihren  spielstärksten Akteuren, Darko Lotina (580 Kegel) und Reiner Buschow (607 Kegel), in der Startpaarung, den offenen Schlagabtausch. Dafür, dass ihre Rechnung am Ende dann doch nicht aufging sorgten Sven Frenzel (601 Kegel) und Alexander Stephan (611Kegel) auf Seiten des KC Schwabsberg.

Mit einem sehr starken Auftritt und vor allem aufgrund seines präzisen Räumspiels konnte sich Schwabsbergs Mann für Sonderaufgaben, Sven Frenzel, mit 4 : 0 Gewinnsätzen gegen Darko Lotina durchsetzen. Sein Doppelpartner Alexander Stephan zeigte sich gegen Ravensburgs Ausnahmekegler Reiner Buschow von seiner absolut besten Seite. Die Beiden lieferten sich ein tolles Kopf an Kopf Rennen über die gesamte Wurfdistanz. Bei Satzgleichstand hatte am Ende der Rieser, der zunehmend seine alte Spritzigkeit wiedererlangt, mit der besseren Gesamtholzzahl die Nasenspitze vorn.   

Spielstand: 2 : 0 Mannschaftspunkte bei 1212 : 1187 Kegeln für den KC Schwabsberg

Für die Gastgeber ging es jetzt eigentlich nur noch um die Höhe des Sieges, dachte man. Aber der ESV hatte sein Pulver wider erwarten noch nicht verschossen. Denn Markus Baumgartner (599 Kegel) und Andreas Steinke (594 Kegel) heizten Denis Annasensl (549 Kegel), der in keiner Phase des Spiels so richtig zu überzeugen wusste und Fabian Seitz (579 Kegel) gewaltig ein. 0: 2 Mannschaftspunkte, 0 : 8 Satzpunkte und ein Rückstand von 40 Kegel die fatale Bilanz des Mittelpaares für die Hausherren. Die Gäste allerdings schöpften neuen Mut. Hatten sie doch das schier unmögliche zu Stande gebracht und die Begegnung gekippt.

Spielstand: 2 : 2 Mannschaftspunkte bei 2340 : 2380 Kegeln für den ESV Ravensburg.

Im Schlussdrittel wollte zunächst keine richtige Stimmung aufkommen. Tommy Schweier und Olaf Koberwitz mühten sich zwar redlich, konnten aber gegen Zdravko Lotina (554 Kegel) und ‚Herby‘ Fässler keine Feldvorteile herausarbeiten, die Anlass zur Hoffnung gegeben hätten. Ganz im Gegenteil bis zu letzten Bahn wuchs der Rückstand sogar noch auf 56 Kegel an. Und dann platzte plötzlich der Knoten und bei Schwabsberg, das eine furiose Aufholjagd startete ging alles, während die Gäste zunehmend wie paralysiert wirkten.

Tommy Schweier verlor gänzlich eigenverschuldet mit der deutlich besseren Gesamtholzzahl von 572 Kegel seinen Mannschaftspunkt an Zdravko Lotina, konnte aber wichtige Kegel aufholen. Und dann waren es vier Wurf die die Entscheidung brachten. Zunächst waren alle Augen auf den Ravensburger Fässler (564 Kegel) gerichtet, der mit seinem allerletzten Wurf auf das volle Bild eine drei auf die Mitte erzielte.  Nun ruhte die gesamte Verantwortung auf Schwabsbergs Kapitän Olaf Koberwitz und der machte seine Sache brillant. Nervenstark bereinigte er zunächst ein anspruchsvolles Bild und legte dann eine acht nach. Der letzte Wurf war dann nur noch Formsache. Schwabsberg hatte gewonnen. 

Endstand:  5 : 3 Gesamtpunkte bei 3502 : 3498 Kegeln für den KC Schwabsberg.

Mannschaftskapitän Olaf Koberwitz: „Es ist nicht zu leugnen, dass Fortuna heute das Rad für uns gedreht hat. Andererseits steckt aber auch eine enorme Qualität in der Mannschaft. Qualität, die sich darin zeigt, dass wir, wenn sich unverhofft eine Möglichkeit auftut, diese auch eiskalt zu nutzen wissen. Das zeichnet eine Spitzenmannschaft eben aus. So groß meine Freude über unseren Einzug ins ‚Final Four‘ ist, als ehemaliger Ravensburger tut es mir natürlich schon auch ein bisschen um meine früheren Mannschaftskameraden leid. Es ist bitter, wenn man trotz gutem Spiel am Ende mit leeren Händen dasteht“.   

 

 

 

KC Schwabsberg

5

 

:

 

 

3

ESV Ravensburg

 

Kegel

SP

MaP

MaP

SP

Kegel

 

Sven Frenzel

601

4

1

 

1

580

Darko Lotina

Alexander Stephan

611

2

1

 

2,5

607

Reiner Buschow

Denis Annasensl

549

0

 

1

3,5

599

Markus Baumgartner

Fabian Seitz

579

0

 

1

1

594

Andreas Steinke

Thomas Schweier

572

1,5

 

1

2

554

Zdravko Lotina

Olaf Koberwitz

590

2

1

 

3

564

Herbert Fässler

 

3502

9,5

 

2,0

14,5

3498

 

 

Im Viertelfinale des DKBC-Pokals geht es erneut gegen den Lokalrivalen ESV Ravensburg

KugelaufnahmeTrefflicher hätte es Fortuna wohl kaum einrichten können, als sie bei der Auslosung des Viertelfinales im DKBC-Pokal den beiden Vertreter Württembergs in Deutschlands höchster Kegelklasse erneut ein Derby bescherte. Eines steht damit  auf alle Fälle schon einmal fest: Zumindest eine Mannschaft aus dem Ländle wird ins „Final-Four“, die Runde der besten Vier, einziehen. Die Finalbegegnungen zur Ermittlung des Deutschen Pokalsiegers werden am 14. und 15. April in Bad Langensalza/Thüringen ausgetragen. Zentrale Frage vor dem dritten Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen ist: Lässt sich Schwabsberg von den Oberschwaben erneut die Butter vom Brot nehmen? Zum Abschluss der vergangenen Saison haben die Rainauer im allerletzten Spiel noch ihren  beinahe schon sicher geglaubten dritten Tabellenplatz an die Rutenstädter verspielt.

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nächstes Spiel

Weltmeisterschaft U23
23. Mai 2012
in Bautzen
mit Timo Hehl,
Denis Annasensl und
Fabian Seitz
mehr dazu unter www.u23wm.de

 

letztes Spiel

Bamberg vs.

 

KC Schwabsberg

SKC VIctoria Bamberg KC Schwabsberg
8 0

 

Abschlusstabelle Saison 2011/12

Platz Team Punkte
1 SKV Rot Weiß Zerbst 36
2 SKC Victoria Bamberg 30
3 KC Schwabsberg 27
4 SKC Blau Weiß Peiting  22
5 SKK FEB Amberg 20
6  SKC Bavaria Karlstadt 15
7 ESV Ravensburg 10
8  1. SKK Viktoria Fürth 9
9 Fortuna AF Hirschau  8
10 ESV Schweinfurt 3