| Weltmeisterschaft U23 | |||
| 23. Mai 2012 | |||
| in Bautzen | |||
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mit Timo Hehl, Denis Annasensl und Fabian Seitz |
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| mehr dazu unter www.u23wm.de | |||
Während sich die meisten Kegler und Keglerinnen bereits über die Sommerpause freuen dürfen, müssen Schwabsbergs Bundesligakegler nochmals nachsitzen. Für die Rainauer, die sich über den ASV Neumarkt, Franken Neustadt und die TSG Kaiserslautern für das DKBC-Viertelfinale qualifiziert haben, kommt es am kommenden Wochenende knüppeldick. Die Ostälbler müssen beim Tabellenzweiten der 2. Kegler-Bundesliga West, Frei Holz Eppelheim 1927, antreten.
Der Sieger der Partie, die vom Ergebnis her absolut offen ist, darf weiterhin von einem Startplatz in einem internationalen Wettbewerb träumen.
Schwabsbergs Sportwart Rudolf Maier: „Die Viertelfinalteilnahme ist für uns natürlich ein sehr schöner Erfolg. So weit sind wir im Pokal bislang noch nie vorgestoßen. Meine Mannschaft hat sich das aber auch redlich verdient. Wir mussten da einige Brocken aus dem Weg räumen, um überhaupt soweit zu kommen. Allein die letzte Begegnung gegen den Zweitligisten TSG Kaiserslautern war ein echter Hit.
Mit FH Eppelheim1927 gilt es auf dem Weg ins Halbfinale, das Ende des Monats in Ettlingen ausgetragen wird, noch eine ganz harte Nuss knacken“.
Maier weiter: „Realistisch betrachtet gibt es in dieser Partie keinen echten Favoriten.
Wir selbst brauchen zwar unser Licht absolut nicht unter den Scheffel zu stellen, denn wir zählen sicherlich zu den auswärts stärksten Mannschaften der 1. Liga. Die Eppelheimer dagegen sind zuhause eine absolute Spitzenmannschaft und dort in der zurückliegenden Saison noch ungeschlagen. Wenn wir also bei den Badenern erfolgreich bestehen wollen, müssen wir also spielerisch absolut an unsere Grenzen gehen.“
Man muss über keine sonderlich prophetischen Gaben verfügen, um zu erkennen, dass es im Pokal ab dem Viertelfinale einfach keine „einfachen“ Gegner mehr gibt.
Schwabsberger Urgestein dürfte daher mit seiner Einschätzung, wie schon so oft, also absolut richtig liegen. Eigentlich muss man wie Maier, nur eins und eins zusammenzählen, um bei dieser Konstellation zu dem Ergebnis zu kommen, dass den an diesem Match Beteiligten sicherlich ein interessanter Nachmittag ins Haus steht.
Ein Vergleich der Zahlen offenbart: FH Eppelheim ist zuhause keglerisch ein absolutes Schwergewicht und muss als solches erst einmal geschlagen werden.
Die Rainauer wissen das und werden die Begegnung daher mit dem notwendigen Ernst angehen.
Der Heimschnitt der Gastgeber ist mit 3546 Kegeln absolut erstligatauglich. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber auch, dass zwischen dem Heim- und dem Auswärtsschnitt (3376 Kegel) eine erhebliche Diskrepanz besteht.
Schwabsberg hat in der zurückliegenden Saison einen Auswärtsschnitt von 3484 Kegeln erzielt. Wie aus einem Guss haben die Ostälbler dabei beim Auswärtserfolg in Peiting (3640 Kegel) aufgespielt.
Bei beiden Teams steht das Kollektiv im Vordergrund.
Mit Pedrag Sopko bei Eppelheim und Alexander Stephan bei Schwabsberg sind in beiden Mannschaften jedoch auch absolute Ausnahmekönner vertreten.
Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass in diesem Match, bei der Ausgeglichenheit beider Mannschaften, letztendlich die Spieltaktik, insbesondere aber die Tagesform einzelner Akteure, den Ausschlag für den Erfolg geben dürften.
Die voraussichtlichen Mannschaftsaufgebote
KC Schwabsberg:
Sven Frenzel, Alexander Stephan, Raik Walter, Jens Weinmann, Roland Chioditti, Andreas Eberhard, Christian Winter und Bernd Ebert.
FH Eppelheim 1927:
Pedrag Sopko, Slavko Matijasevic, Thomas Hörner, Michael Schmidt, Bernhard Mahler, Manuel Mahler.