| Weltmeisterschaft U23 | |||
| 23. Mai 2012 | |||
| in Bautzen | |||
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mit Timo Hehl, Denis Annasensl und Fabian Seitz |
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| mehr dazu unter www.u23wm.de | |||
Mit dem jüngsten Bundesligateam aller Zeiten, Durchschnittsalter 24 Jahre, trat der KC Schwabsberg zum Auswärtsspiel beim ESV Schweinfurt an und gewann. Der Tabellenletzte aus Unterfranken erwies sich als der erwartet schwere Gegner. Schwabsberg, das die Partie taktisch geschickt anging siegte am Ende völlig verdient aufgrund einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung und eines spielerisch herausragenden Fabian Seitz. Der erzielte mit 627 Kegeln die Tagesbestleistung aller Akteure. Die Zuschauer im Schweinfurter ESV-Heim erlebten eine kurzweilige und überaus spannende Bundesligabegegnung zwischen zwei nahezu gleichwertigen Mannschaften. Der Spielverlauf indes war deutlich nervenzehrender, als es das letztlich klare 6 : 2 Endergebnis erahnen lässt.
„Die Partie gegen den ESV Schweinfurt hatte alles, was der Kegelsport zu bieten hat“, so Schwabsbergs Teamchef Rudolf Maier. „Schweinfurt hat absolut auf Augenhöhe mitgekegelt. Von einem Tabellenunterschied war da nicht viel zu sehen. Das klare 6 . 2 Endergebnis täuscht insgesamt doch etwas über den tatsächlichen Spielverlauf und die hart umkämpften Einzelsätze hinweg. Der ist über das Verhältnis der Gewinnsätze mit 11,5 : 12,5 schon eher zu erahnen. Wir waren absolut gut beraten, dass wir die Hausherren nicht unterschätzt haben. Das hätte heute böse ins Auge gehen können. Positiv ist, dass unsere taktischen Überlegungen nahezu vollständig aufgegangen sind. Die letztlich spielentscheidenden Punkte haben wir uns über unser deutlich präziseres Räumspiel erarbeitet. Insofern geht der Sieg auch voll in Ordnung“.
Die Unterfranken wollten es diesmal wirklich wissen. Das wurde schon durch die offensive Startaufstellung mit Christian Rennert und Holger Hubert überdeutlich. Mit Christian Rennert fiel Schwabsbergs Tommy Schweier, der für Mannschaftskapitän Olaf Koberwitz in die Mannschaft gekommen war, eine recht undankbare Aufgabe zu. Schweier musste sich zwar mit 580 : 589 Kegeln und 1,5 : 2,5 Satzpunkten nach einer hart geführten Partie, trotz seiner absolut ansprechenden Leistung, denkbar knapp geschlagen geben. Seine eigentliche Aufgabe, Schweinfurts Top-Scorer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, erfüllte er aber zur vollsten Zufriedenheit.
Mit zwei absoluten Weltklassedurchgängen auf den Bahnen zwei und vier (174/172 Kegel) machte Fabian Seitz alle Hoffnungen des Schweinfurters Holger Hubert (599 Kegel) auf den insgeheim erhofften Gewinn des Mannschaftspunktes zunichte. Mit herausragenden 627 Kegeln erzielte der Ausnahmekegler in den Reihen der Schwabsberger nicht nur die Tagesbestleistung sondern lieferte erneut einen schlagenden Beweis seiner Extraklasse.
Spielstand: 1 : 1 Mannschaftspunkte bei 1188 : 1207 Kegeln für den KC Schwabsberg.
Alexander Stephan, erneut die Zuverlässigkeit in Person, holte ebenfalls seinen Mannschaftspunkt für Schwabsberg. Mit 583 Kegeln bot er gegen den Schweinfurter Andreas Ruhl (552 Kegel) eine recht ansprechende Leistung. Sein Doppelpartner Timo Hehl stand nach zwei knapp verlorenen Sätzen gegen Christoph Parente (554 Kegel) bereits mit dem Rücken zur Wand. Davon aber offensichtlich völlig unbeeindruckt erzwang der Youngster im Schwabsberger Team mit zwei solide gekegelten Durchgängen noch den Satzgleichstand. Dank seines mit 588 Kegeln bessern Gesamtergebnisses ging auch dieser Mannschaftspunkt an die Gäste von der Ostalb.
Spielstand: 1 : 3 Mannschaftspunkte bei 2294 : 2378 Kegeln für den KC Schwabsberg.
In der Schlusspaarung wurde es noch einmal richtig spannend, als sich Erwin Löwenstein, der eine tolle Leistung ablieferte, völlig überraschend mit 3 : 1 Sätzen und 574 : 536 Kegeln gegen Schwabsbergs Denis Annasensl durchsetzen konnte. Dass da nichts mehr anbrennen konnte dafür sorgte Schwabsbergs Mann für alle Fälle: Sven Frenzel. Der Schwabsberger, der mit 598 Kegeln nur denkbar knapp die 600’er Marke verfehlte, bestätigte erneut, diesmal gegen Schweinfurts Routinier Hans Dippold (592 Kegel), dass seine Formkurve steil nach oben geht. Nervenstark und mit dem Glück des Tüchtigen sicherte er sich vorzeitig, in drei hart umkämpften Gewinnsätzen (152 : 151 – 159 : 157 und 149 : 145), seinen Mannschaftspunkt. Den letzten Satzpunkt musste er allerdings mit 138 : 139 Kegeln seinem Kontrahenten überlassen.
Endstand: 2 : 6 Gesamtpunkte bei 3460 : 3512 Kegeln für den KC Schwabsberg.
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ESV Schweinfurt |
2 |
: |
6 |
KC Schwabsberg |
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|
Kegel |
SP |
MaP |
MaP |
SP |
Kegel |
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|
Christian Rennert |
589 |
2,5 |
1 |
1,5 |
580 |
Thomas Schweier |
|
|
Holger Hubert |
599 |
2 |
1 |
2 |
627 |
Fabian Seitz |
|
|
Andreas Ruhl |
552 |
1 |
1 |
3 |
583 |
Alexander Stephan |
|
|
Christoph Parente |
554 |
2 |
1 |
2 |
588 |
Timo Hehl |
|
|
Erwin Löwenstein |
574 |
3 |
1 |
1 |
536 |
Denis Annasensl |
|
|
Hans Dippold |
592 |
1 |
1 |
3 |
598 |
Sven Frenzel |
|
|
3460 |
11,5 |
2,0 |
12,5 |
3512 |
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