Zwei gute Ergebnisse reichen nicht gegen die stark aufspielenden Amberger

Bild Zerbst 2019

In der Oberpfalz beim FEB Amberg gab es für die Mannen um Kapitän Stephan Drexler nichts zu holen

 

Nur drei bundesligataugliche Ergebnisse sind zu wenig um in Amberg zu bestehen. Hinzu kam, dass sich Amberg in einen Rausch spielte und mit 3678 Kegel eine neue Heimbest-leistung auf die neuen Segmentbahnen zauberte, während die Schwabsberger weit unter ihren Möglichkeiten blieben. Dass Schwabsberg so deutlich verlor, lag auch an dem Umstand, dass die Fitness zweier Spieler aufgrund Erkrankung fehlte und eine Umstellung der Mannschaft notwendig wurde.  Den Auftakt machten Milan Wagner gegen Daniel Beier und Matthias Hüttner gegen Tim Brachtel. Beier begann stark, holte 1,5 Punkte, musste sich dann aber dem stark aufspielenden Wagner 2,5:1,5 geschlagen geben (619:593). Brachtel nahm wie gewohnt von der ersten Kugel an das Heft des Handelns an sich und gewann sein Duell 3:1 (632:611). Nach Punkten ausgeglichen führten die Amberger nach dem Startpaar knapp mit 5 Kegel. In der Mittelpaarung wurde Johannes Arnold auf Jan Hautmann und Stephan Drexler auf Maximilian Hufnagel gestellt. Hautmann erwischte einen Traumstart, erzielte mit den ersten 60 Wurf 341 Kegel und lies den noch an seiner Grippe laborierenden Arnold keine Chance. Für ihn kam Daniel Süss in die Partie, der zwar besser ins Spiel kam aber die 0:4 Niederlage nicht verhindern konnte (542:653). Im zweiten Duell des Mittelpaares lief das Spiel genau umgekehrt. Drexler erspielte alle 4 Satzpunkte und gewann deutlich sein Spiel (631:561). Weiterhin nach Punkten ausgeglichen aber nun schon 46 Kegel mehr auf der Habenseite von Amberg, eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe für die Schlusspaarung der Gäste, die mit Stefan Zürn und Michael Schlosser gegen Bernd Klein und Michael Wehner antraten. Zürn eröffnete auch gut und konnte beide Sätze für sich entscheiden, ehe er auf seiner dritten Bahn total einbrach und so dem immer stärker werdenden Klein aufgrund der besseren Kegelzahl den Punkt überlassen musste (596:564). Schlosser konnte dem Lokalmatadoren Wehner noch auf der ersten Bahn die Stirn bieten,  verlor knapp den ersten Satz und musste zunehmend seinen nicht auskurierten Beschwerden Tribut zollen und das Spiel 4:0 an Wehner abgeben(638:517). 6:2 und 3678:3479 standen am Ende auf der Anzeigentafel, ein deutliches Ergebnis zugunsten der Hausherren. Nachdem wir zuhause unentschieden und im Pokal deutlich gewonnen hatten, fuhren wir schon selbstbewusst nach Amberg, dass es am Ende eine deutliche Niederlage geben wird, damit war nicht zu rechnen, so Kapitän Stephan Drexler.


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