An Spannung nicht zu überbieten beim Schwabsberger 4,5:3,5 Erfolg gegen den TSV Breitengüßbach

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Mit neuer persönlicher Bestleistung trägt Stephan Drexler einen wichtigen Anteil zum Sieg gegen Breitengüßbach bei Foto: L.Prickler

 

Als Außenseiter ging der KC Schwabsberg in die Begegnung mit dem TSV Breitengüßbach. Ein hochmotivierter Kapitän Stephan Drexler mit einer persönlichen Bestleistung von 665 Kegeln und einer geschlossenen Mannschaftsleistung seines Teams sorgten für die Überraschung am zweiten Spieltag der ersten Bundesliga im Kegeln. In Schockstarre schauten die Güßbacher am Ende des Wettkampfes auf die Anzeigentafel, 3716:3710 Kegel wurde angezeigt, sechs Kegel fehlten dem Favoriten auf den eingeplanten Sieg. Groß war die Freude bei den Hausherren, die mit einem sehr guten Mannschaftsergebnis das Debüt auf den neuen Bahnen für sich entscheiden konnte. Für die Zuschauer ein Herzschlagfinale, denn die Entscheidung fiel erst mit dem vorletzten Wurf. Schwabsberg kam gut in die Begegnung und konnte mit Michael Schlosser und Mike Kell gegen Mario Nüsslein und Julian Hess, der nach 90 Wurf durch Marco Scheuring ersetzt wurde, gleich in Führung gehen. Schlosser gegen Nüsslein ein sehr ausgeglichenes Match, das am Ende unentschieden 619:619 endete. Hess startet sehr gut gegen Kell, jedoch mit zunehmender Spielzeit kam Kell besser ins Spiel und gewann das nach Satzpunkten ausgeglichene Duell mit 582:564 Kegel. Zwischenstand 1,5:0,5 Punkten und ein Kegelplus von 18 für Schwabsberg. Die Mittelpaarung brachte die Duelle Michael Niefnecker gegen Christian Jelitte und Stephan Drexler gegen Miroslav Jelinek. Niefnecker spielte gut, konnte jedoch gegen den stark aufspielenden Jelitte nicht mithalten und verlor sein Duell mit 1:3 (626:660). Drexler nach dem Spiel in Kaiserslautern nicht wieder zu erkennen, sprühte vor Spielfreude, spielte persönliche Bestleistung und lies Jelinek keine Chance im nach Punkten ausgeglichenem Spiel (665:602). Nach zwei Drittel weiterhin die Führung des Außenseiters, 2,5:1,5 und 47 Kegel im Plus, die Zuschauer witterten eine Sensation. Kann der Vorsprung über die Ziellinie gerettet werden, oder kann das Schlusspaar der Oberfranken zurückschlagen! Dieser Aufgabe stellten sich Stefan Zürn und Daniel Beier gegen Christian Rennert und Rene Zesewitz. Zur Halbzeit konnten Zürn und Beier den Vorsprung der Hausherren halten, danach kam das Güßbacher Schlusspaar immer besser ins Spiel, die Spannung stieg und es sah nach einer Wende im Spiel aus. Aufopfernd stemmten sich das Schlusspaar der Ostäbler dem Ansturm entgegen und retteten sechs Kegel über die Ziellinie zum 4,5:3,5 Erfolg für Schwabsberg. Zürn gegen Rennert 2:2 nach Satzpunkten (604:617), Beier verlor gegen Zesewitz 1,5:2,5 (620:648). Wenn nicht Corona-Bedingungen geherrscht hätten, wäre sicher bei diesem Spiel die Kegelbahn zum Beben gekommen, denn mehr Spannung geht fast nicht mehr. Ich bin stolz auf mein Team, freue mich über meine PB und den hauchdünnen Sieg gegen die favorisierten Güßbacher, so der Tenor vom Kapitän Drexler.

 


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